Motorikpark – Kraft und Koordination

Du hast wenig Zeit für oder wenig Freude an Krafttraining oder Übungen, die die Beweglichkeit und Koordination fördern? Der Besuch in einem der beiden Motorikparks in Wien zahlt sich aus! Es macht Spaß sich in niedriger Höhe an Seilen, schaukelnden Leitern und Plateaus entlangzuhanteln oder auf wackeligen Parcours zu balancieren. Die Zeit vergeht wie im nu und schon ist was Gutes für den Körper und auch die Psyche getan. Wer Kinder oder Enkelkinder hat, kann diese gleich mitnehmen.

Der Motorikpark im 10. Bezirk liegt günstig im Sonnwendviertel Nähe Hauptbahnhof, ist klein und überschaubarer. Und ganz in der Nähe kann man/frau bei einem „Der Mann“ bei einem Kaffee das Training gemütlich ausklingen lassen.

http://www.motorikpark-wien.at/index.php/stationenhzp

Im 22. Bezirk gibt es einen sehr großen Motorikpark – mit vielerlei unterschiedlichen Balancier- und Klettermöglichkeiten.

http://www.motorikpark-wien.at/index.php/stationen

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Austausch bringt’s

Mein erstes Treffen mit einem Mann gleichen Alters, der auch an Parkinson erkrankt ist. Der auch ein noch relativ junges Kind hat. Zeitpunkt der Diagnose und Verlauf ähnlich . Beim Gehen lässt es sich gut reden. Wie war der Weg bis zur Diagnose, Medikation, ärztliche Versorgung, alternative Wege, die unterstützend beschritten werden. Was sage ich den Kindern, wie gehen diese damit um? Erfahrungen aus der Arbeitswelt. Fühlen sich deine Beine auch schwer an? Kennst du auch diese plötzliche Müdigkeit/Erschöpfung? Dieses vermehrte Bedürfnis nach Rückzug?

Das Gespräch war spannend. Es hat neue Impuse gesetzt. Reden ist wichtig.

Pflanzliche Wirkstoffe, TCM, Yoga und was noch?

Viele von uns Betroffenen fragen sich, was sie außer der schulmedizinischen Medikation tun können, um Symptome zu lindern oder sogar das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Wir suchen im Internet und suchen den Austausch mit anderen Betroffenen.

Wir hören und lesen natürlich von gesunder Ernährung, der Bedeutung von körperlicher Aktivität und von ausreichendem Schlaf. Für die meisten von uns (mehr oder weniger) machbar und meist auch mit überschaubaren Kosten verbunden.

Entspannung und Lebensfreude/Humor … kostenlos bzw. kostengünstig zu haben und recht eindeutig hilfreich – allerdings individuell beziehungsweise situationsabhängig oft schwer umsetzbar?

Komplizierter (und teuer) wird es dann schon, wenn die Rede auf den gezielten Einsatz von pflanzlichen Wirkstoffen kommt … Hanf und Omega-3-Fettsäuren sind die bekannteren , aber bei meinen Recherchen bin ich auch auf Wirksstoffe wie Weihrauch, Kurkuma, Resveratrol aus roten Trauben oder das grüne-Tee-Extrakt EGCG sowie Nikotin und Hopfen gestoßen.

Hier stellt sich für viele von uns die Frage…wem und was sollen wir glauben? In welche Wirkstoffe investieren?

Und dann gibt es ja noch die Homöopathie und TCM sowie Yoga, Qi Gong, Tai Chi und vieles mehr…

Austausch über diese und vielleicht ganz andere alternative Therapiemöglichkeiten kann auch hier stattfinden.

Es geht aber auch um Fragen wie: Wie geht ihr mit Schlafstörungen um? Wie schafft ihr es, ausreichende körperliche Aktivität in einen vollen Alltag mit Familie, Beruf, Freunden zu integrieren?

Ich freue mich über eure Beiträge!

Guolin-Qigong und Parkinson

Qigong  als gesundheitsförderdernde chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform ist einer relativ breiten Öffentlichkeit bekannt.

Guolin-Qigong, eine medizinische Form von Qi Gong, ist weniger bekannt. Dieses wurde von Guo Lin, einer im Jahr 1949 mit 39 Jahren an Krerbs erkrankten Frau, entwickelt.

Guolin-Qigong ist vor allem durch seine positive Wirkung bei und nach Krebserkrankungen und bei chronischen Erkrankungen bekannt geworden. Zu den chronischen Erkrankungen, die in diesem Zusammenhang immer wieder genannt werden, zählt auch Parkinson.

Auch in Österreich werden immer wieder Guolin-Qigong-Seminare angeboten. So finden zum Beispiel am 19. und 20.10. im 2. Bezirk in Wien ein Einführungs- und Vertiefungstag statt.

Info: http://www.ganzheitliche-wege.at

Informationsabend:
Termin: Fr. 4. Oktober 2019
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: Zentrum im Werd

Einstiegstag: Sa. 19. 10. 2019 von 9:00 – ca. 18:00 Uhr
Vertiefungstag: So. 20. 10. 2019 von 9:00 – ca. 16:00 Uhr
Ort: Zentrum im Werd, Im Werd 6, 1020 Wien
Seminarbeitrag: Einstiegstag € 158,– (€ 138,–*) (inkl. Unterlagen)
Einstiegstag für Wiederholer*innen: € 80,– (€ 70,–*) (inkl. Unterlagen)
Vertiefungstag € 158,– (€ 138,–*) (inkl. Unterlagen)
Beide Tage für Neueinsteiger*innen: € 276,– (€ 256,–*) (inkl. Unterlagen)
Beide Tage für Wiederholer*innen: € 218,– (€ 208,–*) (inkl. Unterlagen)
Anmeldeschluss: Mittwoch, 24. Oktober 2018
*) Frühzahlerbonus: bei Anmeldung und Überweisung des Seminarbeitrags bis Freitag, 14. September 2018

Weitere Informationen bekommen Sie mit der Anmeldung!
Info & Anmeldung: bei Machris Porstner mobil: 0664/475 44 06
machris.porstner@ganzheitliche-wege.at
bei Thomas List mobil: 0699/112 401 01

Ich werde daran teilnehmen und dann davon im Blog berichten!

Mein Papa: sein Parkinson aus Sicht meiner 9-jährigen Augen

Dieser Film berührt mich sehr. Und er ist gerade für das Frühstadium der Krankheit sehr zutreffend.

Lasse ich wirklich öfter etwas fallen als früher oder habe ich nur meinen Fokus mehr darauf? Wie oft habe ich das Gefühl, meine rechte Hand war nicht schnell genug…

Der Wunsch nach Rückzug… hat er mit Parkinson, mit den Medikamenten, mit den Depressionen zu tun…oder mit allem? Jedenfalls ist er da.

Das Zittern – das ist unübersehbar da. Und war es vorher nicht.

Was bemerken meine Kinder? Welche Fragen stellen sie sich? Bewusst? Unbewusst? Das Zittern, ja das Zittern, daran kann ich viel festmachen, veranschaulichen, erklären.

Viele Kleinigkeiten, die anders sind…und auch wieder nicht.

Slacken mit Parkinson

Schon seit einigen Wochen überlegen wir, uns eine Slackline zuzulegen. Für die Kids. Und dann bin ich über einen Artikel gestolpert, der die positiven Effekte auf Kinder und Parkinsonkranke beschreibt.

Zusammenfassend scheint Slackline-Training für Parkinson-Patienten ein sinnvolles, einfaches und gleichzeitig herausforderndes Instrument zur Verringerung der Sturzgefahr darzustellen.

Slacken: positive Effekte auf Kinder und Parkinson-Patienten

Auf zum Slackline-Kauf!

Wie sag ich’s meinen Kindern

Wie sag ich’s meinen Kindern… diese Frage stellen sich viele Eltern, bei denen neu Parkinson diagnostiziert wurde. Besonders dann, wenn es noch nicht viele sichtbaren Symptome gibt.

Ich habe meine Krankheit vorerst einmal „Zitterkrankheit“ genannt, denn mit dem Zittern fing alles an. Und mein älterer Sohn, damals 6 Jahre alt, hat das Zittern als erster in der Familie angesprochen. Ich hatte verdrängt, dass schon längst und seit Monaten die Finger zitterten.

Je nach Alter der Kinder setzen sich betroffene Eltern auch damit auseinander, was sie ihnen über den möglichen weiteren Verlauf der Krankheit sagen. Vor allem – wir wissen es ja selbst nicht, wir sind am Weg…

Die deutsche Selbsthilfegruppe Junge Parkinsonkranke Rheinland-Pfalz hat zu diesem Thema eine Reihe von Medien für Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern entwickelt.

https://www.jupa-rlp.de/parkinson-alltag/kinder-jugendliche/

Auf der Website der deutschen Selbsthilfegruppe Jung & Parkinson könnt ihr einen Film herunterladen, der kindgerecht die Krankheit erklärt.

https://jung-und-parkinson.de/index.php/parkinson/patient-angehoerige

Auch sonst bieten die Websites der beiden Selbsthilfegruppen für junge Betroffene viele hilfreiche Informationen und Links.