Was Crowdfunding mit Parkinson zu tun hat

In einer Textpassage in der Projektbeschreibung meines Crowdfundingprojekts schreibe ich: „Die Fotografie hingegen kam erst vor einem Jahr in mein Leben. Eine Erkrankung öffnete mir diese Tür – und seitdem fotografiere ich leidenschaftlich gerne.“

Diese Erkrankung ist Parkinson. Und tatsächlich hat sich in meinem Leben seit und mit der Erkrankung viel geändert. Und sind viele Türen aufgegangen. Darüber mehr in einem meiner nächsten Beiträge.

„Die Fotografie hingegen kam erst vor einem Jahr in mein Leben“. Und schon seit vielen Jahren habe ich großes Interesse am Thema Altern. Und beides zusammen ergibt mein Buch. Das Manuskript ist fertig, nun benötige ich eine Vorfinanzierung für Lektorat, Grafik, Druck und vielleicht sogar ein Hardcover.

Crowdfunding, dachte ich mir, ist die beste Möglichkeit ein Buch im Eigenverlag herauszugeben. Keine Abhängigkeit von Verlagen und deren Programmen. Und die Möglichkeit nicht wie sonst im Eigenverlag an allen Ecken und Enden sparen zu müssen, um selbst vorfinanzieren zu können. Wie bei meinem ersten Buch (https://www.sophiaploechl.at/fotografische-projekte/): Unterstützung bei der Textarbeit und Lektorat gratis (lieber bezahle ich diese Dienstleistung fair!), selbst stundenlang an der Grafik gesessen – ohne Vorkenntnisse. Zu meinem Glück hat mein Cousin eine Druckerei und dazu noch endlos viel Geduld – denn es dauerte sehr lange bis mein pdf genau passend war! Die Bücher in Etappen drucken, je nach Verkauf – was das Einzelstück natürlich teurer macht.

Beim Crowdfunding können Menschen, die von der Idee meines Buches begeistert sind, natürlich auch eine freie Unterstützung, also quasi eine Spende, geben. Die meisten wählen aber für ihre Unterstützung ein Dankeschön. Deren gibt es einige in meinem Projekt, unter anderem das fertige Buch. In diesem Sinne also einfach eine Vorfinanzierung.

Was ich ahnte, aber nicht wusste: Wie viel Arbeit in der Vorbereitung und Durchführung eines solchen Crowdfundings steckt. Meine Vorsätze regelmäßig schlafen zu gehen habe ich in den letzten Wochen wieder über Board geworfen.

Und dann die Ungewissheit, ob meine Crowd groß genug sein wird. Denn das Thema Altern ist nicht gerade peppig. Zieht nicht so die Massen an. Dabei wird das Buch ein sehr einladendes, schönes Buch. Ein Buch, das man gerne in die Hand nimmt.

Ein guter Test wie stressresistent ich noch … oder wieder bin.

Neugierig auf das Buch? Dann schau einfach mal auf meine Seite bei Startnext!

https://www.startnext.com/impressionen-des-alterns

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